¦ 30.07.2009 ¦

Renovierung der Küche
Die Geschichte hat damit angefangen, dass einige Fliesen an der Wand angefangen haben abzufallen. Darauf hin hat der Hausmeister uns einen sehr fleißigen und extrem netten Herrn geschickt, der neue Fliesen an die Wand bringen soll. Das einzige was wir tun müssten, wäre die Möbel von der Wand zu schieben. Das haben wir auch getan, mit fatalen Folgen. Die Möbel waren recht alt und durch Wasser und Dampf (ist ja auch nur Wasser) komplett aufgeweicht und brachen an vielen Stellen auf.
Da stand die Entscheidung fest. Alles muss neu gemacht werden. Decke streichen, Wände tapezieren, Boden sollte auch verfliest werden und zum Schluss neue Kücheneinrichtung zusammengeschraubt werden. Somit hat die Renovierung begonnen.
Die Geschichte hat damit angefangen, dass einige Fliesen an der Wand angefangen haben abzufallen. Darauf hin hat der Hausmeister uns einen sehr fleißigen und extrem netten Herrn geschickt, der neue Fliesen an die Wand bringen soll. Das einzige was wir tun müssten, wäre die Möbel von der Wand zu schieben. Das haben wir auch getan, mit fatalen Folgen. Die Möbel waren recht alt und durch Wasser und Dampf (ist ja auch nur Wasser) komplett aufgeweicht und brachen an vielen Stellen auf.
Da stand die Entscheidung fest. Alles muss neu gemacht werden. Decke streichen, Wände tapezieren, Boden sollte auch verfliest werden und zum Schluss neue Kücheneinrichtung zusammengeschraubt werden. Somit hat die Renovierung begonnen.
Donnerstag:
Am Donnerstag fing alles, mehr oder weniger an. Die Decke wurde gestrichen und wir haben unsere Möbel ausgesucht. IKEA hat da ein geniales Tool, womit man sich die Küche zusammenbauen kann. Leider ist die Auswahl nicht von dem Lagerbestand der Filiale abhängig. Das Programm wird irgendwo gewartet und nur sehr selten aktualisiert. So weiß es auch nicht, wenn einige Teile gar nicht mehr verfügbar sind. So ist es auch passiert, dass wir unsere Wunschfarben nicht mehr bestellen konnten. Aber was soll’s. Ein dunkles Rot ist doch auch schön.
Freitag:
Als erstes mussten natürlich die Materialien beschafft werden. Da ich selbst kein Auto besitze hat mit freundlicher Weise eis sehr guter Freund mit seinem Waren ausgeholfen. Die Reise ging zu IKEA und dann zum Bauhaus. Wer schon mal in IKEA war, der weiß wovon ich gleich spreche. Man wird da echt wahnsinnig. Vor allem wenn man nur eine Sache braucht. Wir wollten lediglich eine neue Spüle kaufen und mussten trotzdem durch den ganzen Laden durch. Rechts, links, links, recht, links und so weiter. Das reinste Labyrinth. Aber was soll’s nach relativ kurzer Zeit standen wir an der Kasse. Da ich an dem Tag alles andere auch noch kaufen wollte, habe ich, ohne sich was dabei zu denken, einen 500 Euro Schein mitgekommen. Doch die Kassiererin hat sich absolut geweigert diesen anzunehmen. Angeblich hat IKEA keine solchen Summen in der Kasse. Nach einer etwas unfreundlichen Diskussion musste ich leider einsehen, dass die Frau doch etwas sturer ist als ich. Zudem taten mit die Leute in der Schlange echt leid. Also musste ich mit der Karte zahlen. Und glaubt mir, ich mag das ganz und gar nicht.
Bereits etwas geladen sind wir dann zum Bauhaus gegangen. Glücklicherweise teilen sich die beiden Häuser einen Parkplatz. Somit war der Weg wenigstens nicht sonderlich weit.
Im Bauhaus angekommen, schnappten wir uns den größten Wagen und eilten in die Fliesenabteilung. Gleich darauf stellten wir fest, dass von den gewünschten Parketfliesen nur zwei Pakete vorhanden waren. Daraufhin haben wir einen Mitarbeiter gefragt, ob er so freundlich wäre zu gucken, ob es noch welche im Lager gibt. Die Antwort war nicht sonderlich überraschend. Er hatte im Moment andere Kundschaft und wollte in 5 Minuten bei uns sein. So hieß es zumindest. Nach ca. 30 Minuten war er dann bei uns. Glaubt mir, ich bin ein humorvoller Mensch und lasse mich nicht schnell aus der Ruhe bringen. Doch wenn ich das Gefühl bekomme, dass Verkäufer (auf deren Hilfe ich angewiesen bin) meine Zeit verschwenden hört der Spaß auf. Hätte er gleich gesagt, dass er erst im 30 Minuten Zeit hat, dann hätten wir schon mal andere Sachen besorgt. Nun gut, schließlich war er da und hat mit einem Gabelstapler unsere Fliesen gesucht. Zu blöd dass er erst nach 20 Minuten Suche auf die Idee kam im Computer nachzugucken. Kurz und knapp: Diese Fliesen gab es nicht mehr. 50 Minuten Wartezeit umsonst… Ihr könnt euch sicherlich vorstellen was für eine Laune ich hatte. Wir haben daraufhin einen etwas dunkleren Ton genommen, da eine Fahrt zum nächsten Bauhaus einfach zu stressig geworden wäre.
Sehr positiv hat mich der Mitarbeiten beim Zuschneiden der Arbeitsplatte überrascht. Nicht nur dass er immer höflich und freundlich war. Aber nein. Er hat uns wirklich gut beraten, bei dem Ausmessen der Spüle geholfen und unseren Auftrag gleich bearbeitet, obwohl sein Kollege meinte, dass sie es nur zum nächsten Tag machen könnten. Das wäre für uns aber mehr als ärgerlich, da wir nun mal nur an dem Tag das Auto hatte. Also es gibt auch echt tolle Mitarbeiter. Man muss sie leider nur echt lange suchen.
So verließen wir nach über zwei Stunden das Bauhaus mit Fliesen, zwei Arbeitsplatten, einem neuen Bohrhammer und haufenweise Schrauben. Und ob ihr es glaubt oder nicht, sie hatten kein Problem mit dem 500 Euro Schein.
Samstag

Frisch verklebten Fliesen

Fertiger Boden
Pünktlich um 10 Uhr morgens ging es mit dem Fliesen legen los. Ich habe das eigentlich erst zum zweiten Mal gemacht, trotzdem kam ich echt sehr schnell voran und das Ergebnis war extrem gut. Kurz nach 12 Uhr war die 6m² Küche auch verfliest. Nur hieß es warten. Der Kleber musste erst trocknen. Erst dann konnte man die Fugen fertig machen. Zwischenzeitlich wurden auch die neuen Küchenmöbel geliefert. Also konnte ich mir die Zeit mit dem Aufbau vertreiben. Insgesamt drei Wandschränke und sechs Unterschränke.
Am Abend war der Kleber auch schon fest und ich konnte in Ruhe die Fugen machen. Ich muss zugeben, dass die Arbeit zwar nicht wirklich zeitaufwändig, jedoch sehr belastend für den Körper ist. Müde und erschöpft lag ich schon gegen 21 Uhr im Bett.
Sonntag:
Der Sonntag war Chaos pur. All die Schränke machten mich echt wahnsinnig. Ich habe wirklich den ganzen Tag damit verbracht alles zusammenzuschrauben. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Akkuschrauber bedanken, der mir doch einige Blasen an den Händen erspart hat.

Verpackte Möbel
Montag:
Montag nahm die Küche endlich Gestalt an. Wandschränke wurden aufgehängt, Unterschränke verschraubt und die Arbeitsplatten befestigt.

Die Küche nimmt Gestalt an
Dienstag:
Dienstag wurde der Küche der Feinschliff verpasst. Der neue Ofen wurde geliefert und angeschlossen. Ebenfalls wurden neue Leitungen verlegt und neue Steckdosen angebracht und die Spüle angeschlossen. Nun war die Küche wieder voll funktionsfähig. Strom und Wasser waren verfügbar.

Neuer Ofen
Mittwoch:
Der Mittwoch war ein sehr ruhiger Tag für mich. Schließlich bin ich nicht für das Einräumen, sondern nur für den Aufbau verantwortlich. Trotzdem musste ich etwas mit anpacken. Aber halt nur nebenbei.
Donnerstag
Heute muss ich nur einige Kleinigkeiten anpassen und einiges an der Elektrik anpassen. Somit ist die Küche dann voll und ganz fertig.
Fazit:
Die fünf sehr harten Arbeitstage (ca. 12 Stunden täglich) haben sich auf jeden Fall gelohnt. Die Küche erstrahlt im neuen Glanz. Jetzt macht das Kochen wieder richtig Spaß. Und ich freue mich schon auf das heutige Festmahl heute Abend.
